Die Startwoche im Laufe der Jahre: Eine Chronik

Schon zum neunten Mal findet die Startwoche an der Leuphana statt. Neun Jahre, neun Themen, neun Jahrgänge Erstsemester. Was hat sich seit den Anfängen getan? Wir haben uns auf Stimmenfang begeben und jeweils einen Ersti der letzten vier Jahre nach den Eindrücken seiner Startwoche befragt.

2011: Thema „Gesundheit“
Jens Mysliwietz, 25, Umweltwissenschaften 

Startwochenchronik Jens, UWI (1)

„Von meiner Startwoche 2011 war ich leider nicht begeistert. Die Organisation war ziemlich chaotisch und wir hatten insgesamt zu wenig Zeit, um konstruktiv zu arbeiten. Außerdem hat bei vielen Erstis einfach der Bezug zum Thema „Gesundheit“ gefehlt. Das ist in der Startwoche in diesem Jahr eindeutig besser. Zwischen den Vorträgen haben wir immer in der Nähe des Vamos im Café „Ponyhof“ entspannt, das gibt es inzwischen leider nicht mehr. Nachmittags konnte man sich dort auf einen Kaffee treffen und abends feiern. Ich finde, gerade als Studienanfänger sollte man sich nicht zu sehr stressen lassen. Es ist total okay ein paar Semester länger zu studieren.“

2012: Thema „Start UP!“
Florian-Max Schaefer, 24, Kulturwissenschaften 

Startwochenchronik Flo, 24, KuWi (1)

„Von meiner Startwoche 2012 sind mir vor allem die vielen Partys in Erinnerung geblieben. An der Leuphana habe ich mich eigentlich sofort wohlgefühlt. Klar, etwas zu kritisieren gibt es immer, aber gerade die Vielfalt an studentischen Projekten an der Uni ist schon etwas Besonderes. Ich selbst bin zum Beispiel bei der Initiative „Kulturrausch“ aktiv. Die Erstis sollten gelassen bleiben und keine Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen. Wenn man Hilfe braucht, ist immer jemand zur Stelle. Schließlich sitzen wir Studierende alle im selben Boot.“

2013: Thema „Future. City. Life!“
Christina Cornehl, 21, Kulturwissenschaften 

Startwochenchronik KUWI Christina (1)

„Mir hat gefallen, dass wir in der Startwoche 2013 direkt selbst aktiv werden konnten. In meiner Gruppe haben wir zum Beispiel einen Film gedreht. So habe ich viel über Projekt- und Teamarbeit gelernt – etwas, das im Studium generell zu kurz kommt. Ich würde den Erstis raten, das Studium neben dem Lernen vor allem auch zur persönlichen Weiterentwicklung und Charakterbildung zu nutzen.“

2014: Thema „Imagine 2099. Demographischer Wandel“
Carl Frederick Luthin, 20, Umweltwissenschaften

Startwochenchronik Carl, 20, UWI (1)

„Die Startwoche ist eine tolle Möglichkeit, Leute kennenzulernen, die nicht dasselbe studieren wie man selbst. Mit einem Teil meines damaligen Teams habe ich immer noch Kontakt. Das Thema „demographischer Wandel“ hat mir gut gefallen, auch wenn die Startwoche 2014 mir insgesamt zu unternehmerisch ausgerichtet war. Mit meinem Studium an der Leuphana bin ich bisher sehr glücklich, vor allem wegen der Interdisziplinarität. Mein Rat an die Erstis ist: macht, woran ihr Freude habt und orientiert euch nicht zu sehr an dem, was andere von euch erwarten.“

Von: Katharina Korbach

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